Dr. Elke M. Geenen

Priv.-Doz. Dr. phil. habil.

Elke M. Geenen

Soziologin

Institut für Soziologie der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel

 
 

 

E-Mail: Kontakt: geenen@ante.de

Institut für Soziologie
der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
Olshausenstr. 40, D-24098 Kiel
Federal Republic of Germany
Tel. (0431) 880-4372 (neu!), -2167, Fax (0431) 880-3467
www.ante.de/dr_geenen

Siehe auch: www.geenen.ch


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Kurz-Vita

Priv.-Doz. Dr. phil. habil. Elke M. Geenen hat nach Abschluss des Geologiestudiums (Dipl.-Geol.) Soziologie, Psychologie und Geophysik studiert. Drittmittel­projekte folgten, u. a. zu Fragen der Chancengleichheit, der Kinderbetreuung und zu Frauen in Wissenschaft und Verwaltung. Katastrophen­soziologische Dissertation zu Erdbeben, insbesondere in der Türkei. Wissenschaftliche Assistentin am Institut für Soziologie der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, Privatdozentin ebenda. Forschungs­schwerpunkte: Katastrophen­soziologie, Frauenforschung / Geschlechter­forschung, Empirische Sozialforschung, Allgemeine Soziologie (Zivilisationstheorie, Systemtheorie, Soziologie des Fremden). Buch­veröffentlichungen: "Blockierte Karrieren. Frauen in der Hochschule", Leske + Budrich, Opladen 1994; "Soziologie der Prognose von Erdbeben. Katastrophen­soziologisches Technology Assessment am Beispiel der Türkei", Duncker & Humblot, Berlin 1995. "Soziologie des Fremden. Ein gesellschaftstheoretischer Entwurf" Leske + Budrich, Opladen 2002.

Elke M. Geenen lehrt an der Universität Kiel.

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Forschungsschwerpunkt
Soziologie des Fremden

Das Ziel des Projektes ist die Entwicklung einer soziologischen Theorie des Fremden, die es ermöglicht, heterogene theoretische und empirische Befunde innerhalb eines übergreifenden theoretischen Rahmens einzuordnen und zu erklären.

Die bisherigen Untersuchungsergebnisse sind unter dem Titel "Die Soziologie des Fremden vor dem Hintergrund der Heraus­bildung unterschiedlicher Gesell­schafts­formationen. Unter Berücksichtigung der transklassischen Logik von Gotthard Günther und der Identitätstheorie von George Herbert Mead" als Habilitationsschrift angenommen worden und als

Soziologie des Fremden. Ein gesellschaftstheoretischer Entwurf
Leske + Budrich, Opladen 2002

publiziert. Die Wirtschafts- und Sozial­wissen­schaftliche Fakultät der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel hat Elke M. Geenen am 07. Februar 2001 die Lehrbefähigung für das Fach Soziologie zuerkannt.

>>> Auszüge >>>

Die Untersuchungen zur Soziologie des Fremden sind aufgenommen und weiter geführt u. a. in:

  • Die soziale Konstruktion des Fremden am Beispiel der Odyssee, in: Bernhard Oestreich (Hg.), Der Fremde. Interdisziplinäre Beiträge zu Aspekten von Fremdheit, Peter Lang. Europäischer Verlag der Wissenschaften, Frankfurt am Main 2003, S. 115 - 135.
  • Prozesse der Begrenzung und Entgrenzung in Georg Simmels Konzept des Raums, in: Jutta Allmendinger (Hg.), Entstaatlichung und soziale Sicherheit. Verhandlungen des 31. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Soziologie in Leipzig 2002, 2 Bände + CD-ROM, Leske + Budrich, Opladen 2003.
  • Fremdheit und Pflege, in: Thomas Rosenthal und Klaus R. Schroeter (Hg.), Handbuch zur Soziologie der Pflege, Juventa, Weinheim und München 2004 (i. E.).
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Forschungsschwerpunkt
katastrophen­soziologische Erdbebenforschung

Geenen beschäftigt sich seit Jahren mit den Voraussetzungen, unter denen Erdbeben zu sozialen Katastrophen werden, sowie mit ihren Folgen. Ihr Bericht über einen Task-Force-Einsatz in Erzincan (Osttürkei) nach dem Erdbeben von 1992 ist auf diesem Server nachzulesen, ebenso ihr Konzept für den soziologischen Beitrag zu Task-Force-Einsätzen bei Erdbeben.

Eine umfassende Darstellung der katastrophensoziologischen Grundlagen und die empirische Analyse eines Erdbebengebietes in der Westtürkei (Provinzen Adapazari und Bolu) enthält ihr Buch

Soziologie der Prognose von Erdbeben.
Katastrophensoziologisches Technology Assessment am Beispiel der Türkei, Duncker & Humblot, Berlin 1995.

Soweit bekannt ist Geenen der einzige Soziologe in Deutschland, der schwerpunktmäßig Erdbeben erforscht.

Einen wichtigen konzeptionellen Beitrag zur begrifflichen Grundlegung und Systematisierung der Soziologie der Katastrophe enthält:

Kollektive Krisen. Katastrophe, Terror, Revolution - Gemeinsamkeiten und Unterschiede, in: Lars Clausen, Elke M. Geenen, Elisio Macamo (Hg.), Entsetzliche soziale Prozesse. Theoretische und empirische Annäherungen, Lit-Verlag, Münster, Hamburg, Berlin, London 2003, S. 5 - 23.

 

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Forschungsschwerpunkt Geschlechterforschung

Blockierte Karrieren.
Frauen in der Hochschule, Leske + Budrich, Opladen 1994.

Weitere Beiträge zum Schwerpunkt:

  • Zufall, Gelegenheit oder zähes Ringen um Anerkennung - Selbstinterpretation weiblicher Hochschulkarrieren bis zur Habilitation, in: Deutscher Hochschullehrerinnenbund (Hg.), Frauenkarrieren in der Wissenschaft - geplantes Risiko oder riskanter Plan? Tagungsbeiträge, Berlin 2001, S. 52 - 66.
  • Weibliche Karrieren und ihre Interpretation in wissenschaftlichen Feldern, in: Frauen in der Einen Welt - Zentrum für interkulturelle Frauenalltagsforschung und internationalen Austausch e. V. (Hg.), Frauen an der Hochschule, 14. Jg., 2003, H. 1, S. 49 - 60.
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Veröffentlichungen und wissenschaftliche Abschlussberichte

  1. Mit Thomas Reinecke, Rainer Altherr, Brigitta Hartung, Konstantin Hatzipanagiotou, Hans Kreuzer, Wilhelm Harre, Hans Klein, Jörg Keller & Horst Böger: Remnants of a Late Cretaceous High Temperature Belt on the Island of Anáfi (Cyclades, Greece), in: Neues Jahrbuch für Mineralogie. Abhandlungen, Nr. 145, 1982, H. 2, S. 157 - 182.
  2. Soziologische Untersuchungen zu den Voraussetzungen von Erdbebenvorhersagen im Risikogebiet zwischen Adapazarî und Bolu (Türkei), Fortschrittsbericht (DFG: Cl 28/8-1)), in: Jochen Zschau (Hg.), Gesamtbericht zum Vorhaben Geodätisch-Geophysikalische Untersuchungen im Seismoaktiven Bereich der Nord-Anatolischen Störzone, Berichtszeitraum April 1984 - November 1985 (DFG: Zs 4/4-1, 2, 3, 4), Anhang 2, Kiel 1986.
  3. Soziale Voraussetzungen von Erdbebenvorhersagen in der Türkei, in: Jürgen Friedrichs (Hg.), 23. Deutscher Soziologentag 1986, Sektions- und Ad-hoc-Gruppen, Opladen 1987, S. 713 - 716.
  4. Soziologische Untersuchungen zu den Voraussetzungen von Erdbebenvorhersagen im Risikogebiet zwischen Adapazarî und Bolu (Türkei), Fortschrittsbericht (DFG: Cl 28/8-1), in: Jochen Zschau (Hg.), Gesamtbericht für den Zeitraum Dezember 1985 — Dezember 1987 über das Vorhaben Geodätisch-Geophysikalische Untersuchungen im Seismoaktiven Bereich der Nord-Anatolischen Störzone (DFG: Zs 4/4-1, 2, 3, 4), Anhang 5, Kiel 1988.
  5. Chancengleichheit von Frauen und Männern im schleswig-holsteinischen Landesdienst. Studie im Auftrage der Frauenministerin des Landes Schleswig-Holstein, Kiel 1989.
  6. Zentrum und Peripherie. Geschlechtsspezifische Verteilungsmuster der Beschäftigten im schleswig-holsteinischen Landesdienst. Eine statistische Analyse. C.A.U.S.A. 17, Kiel 1990.
  7. Risiken und Chancen von Erdbebenvorhersagen aus katastrophensoziologischer Sicht. Untersuchungen zu ihren Bedingungen in einem Risikogebiet der Westtürkei. Abschlußbericht, (DFG: Cl 28/8-1), 380 S., Kiel 1990.
  8. WINTEX-CIMEX 1989 in Schleswig-Holstein. Ergebnisse einer katastrophensoziologischen Begleituntersuchung, KFS-Publikation Nr. 2, Kiel 1990.
  9. Überlegungen und Befunde zur Behinderung weiblicher Karrieren an Hochschulen in naturwissenschaftlichen Disziplinen, in: U. Rapp / M. Bebensee (Hg.), 17. Bundesweiter Kongreß von Frauen in Naturwissenschaft und Technik. Kiel 9. bis 12. Mai 1991. Dokumentation, Kiel 1991, S. 59 - 62.
  10. Die Angst des Prognostikers vor dem Erfolg - Erfahrungen aus der Erdbebenvorhersageforschung, in: Wolfgang Glatzer (Hg.), "Die Modernisierung Moderner Gesellschaften", 25. Deutscher Soziologentag Frankfurt 9. - 12. 10. 1990, Sektions- und Ad-hoc-Gruppen, Opladen 1991, S. 844 - 846.
  11. Entwicklung von Erhebungsinstrumenten und Auswertungsverfahren zur Erfassung der Situation von Frauen im schleswig-holsteinischen Landesdienst. Abschlußbericht, Kiel 1991.
  12. Mit Reinhard Strangmeier & Waltraud Fröhlich: Verbesserung der Kinderbetreuung in Schleswig-Holstein. Abschlußbericht an die Frauenministerin des Landes Schleswig-Holstein, 322 S., Kiel 1991.
  13. Mit Marianne Lüking & Marion Scheunpflug: Qualitative Prüfung und Systematisierung von Daten und Materialien für eine Bestandsaufnahme der Altenhilfe in Schleswig-Holstein. Fragestellungen und Befunde, Kiel 1992.
  14. Mit Reinhard Strangmeier & Waltraud Fröhlich: Kindertageseinrichtungen und Tagespflege. Sozialwissenschaftliche Bestands- und Bedarfsanalysen sowie Perspektiven für Schleswig-Holstein, Kiel 1992.
  15. Als Herausgeberin: Betreutes Leben im Alter. Dokumentation der Fachkonferenz, Kiel 1992.
  16. Brüche und Kontinuitäten in den Biographien von Wissenschaftlerinnen, in: Ursula Pasero & Friederike Braun (Hg.), Frauenforschung in universitären Disziplinen. "Man räume ihnen Kanzeln und Lehrstühle ein ...", Opladen 1993, S. 41 - 65.
  17. Erdbeben und Erdbebenvorhersage. Eine katastrophensoziologische Analyse am Beispiel der Westtürkei, Kiel (Diss.) 1993.
  18. Blockierte Karrieren. Frauen in der Hochschule, Opladen (Leske + Budrich) 1994.
  19. Soziologie der Prognose von Erdbeben. Katastrophen­soziologisches Technology Assessment am Beispiel der Türkei, Duncker & Humblot, Berlin 1995.
  20. Fakkel — Herausforderungen eines katastrophensoziologischen Prozeßmodells, in: Wolf R. Dombrowsky & Ursula Pasero (Hg.), Wissenschaft — Literatur — Katastrophe. Festschrift zum sechzigsten Geburtstag von Lars Clausen, Westdeutscher Verlag, Opladen 1995, S. 176 - 186.
  21. Als Herausgeberin: Die Situation ausländischer Studierender an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, Kiel 1997.
  22. The Challenge of Earthquake Prediction in Turkey. A Sociological View, i. V.
  23. Perception and interpretation of earthquake risks in Turkey, in: Stefan Hormuth (Hg.), Psycholog's role in disaster intervention and research, i. V.
  24. Georg Simmels soziologische Konzeption des Raumes. Eine Wiederaufnahme, in: Wolf R. Dombrowsky & Günter Endruweit (Hg.), Ein Soziologe und sein Umfeld. Lars Clausen zum 65. Geburtstag von Kieler Kollegen und Mitarbeitern, C.A.U.S.A. 28, Kiel 2000, S. 68 - 93.
  25. Akademische Karrieren von Frauen an wissenschaftlichen Hochschulen, in: Beate Krais (Hg.), Wissenschaftskultur und Geschlechterordnung. Über die verborgenen Mechanismen männlicher Dominanz in der akademischen Welt, Campus Verlag, Frankfurt am Main, New York, 2000, S. 83 - 105.
  26. Zufall, Gelegenheit oder zähes Ringen um Anerkennung - Selbstinterpretation weiblicher Hochschulkarrieren bis zur Habilitation, in: Deutscher Hochschullehrerinnenbund (Hg.), Frauenkarrieren in der Wissenschaft - geplantes Risiko oder riskanter Plan? Tagungsbeiträge, Berlin 2001, S. 52 - 66.
  27. Stichworte "Begleitforschung", "Druckgruppe", "Emergenz", "Empathie", "Integration", "Literatursoziologie", "Proletariat", "Vereinigung, freiwillige", in: Günter Endruweit und Gisela Trommsdorf (Hg.), Wörterbuch der Soziologie, 2., völlig neu berarb. Aufl., UTB Lucius und Lucius, Stuttgart 2002.
  28. Rezension: Burkhard Liebsch und Björn Rüsen (Hg.), "Trauer und Geschichte", Böhlau Verlag Köln, Weimar, Wien 2001, in: Das Historisch-Politische Buch, 49. Jg. 2001, Heft 6, S. 569 - 570.
  29. Zivilschutz und Gefahr terroristischer Anschläge in Deutschland, in: GAIA. Ökologische Perspektiven in Natur-, Geistes- und Wirtschaftswissenschaften, 11. Jg. 2002, Heft 1, S. 67 - 68.

Weitere Publikationen siehe www.geenen.ch.

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